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Reit- und Fahrverein ist 70 Jahre alt

  • HORSES

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Markee: Reit- und Fahrverein seit 70 Jahren energetic

Vereinsvorsitzender Thomas Raband and Anna Kämpfner.

Markee. Als sie Form struggle, hatten die Eltern die Leidenschaft ihrer Tochter für Pferde geweckt, heute reitet Anna Kämpfner Dressur. Seit einigen Jahren findet die 45-Jährige beste Bedingungen zur Vorbereitung darauf in der Siedlung Röthehof beim Reit- und Fahrverein Markee. “Hier hat man gute Möglichkeiten, um junge Pferde auszubilden und sie artgerecht auf Weiden zu halten”, sagt die Pferdesportlerin, die in Spandau einst das Reiten erlernt hatte. “Ich hatte nie gedacht, dass ich mal so viel Zeit mit Pferden verbringe.”

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Mit Reiten hat Thomas Raband nicht viel am Hut, aber er verbringt trotzdem gerne seine Zeit mit Pferden, und das schon seit vielen Jahren. Der 65-Jährige fährt nämlich Gespann, und dies sogar bei Wettkämpfen. Und er ist jetzt seit mehr als 20 Jahren 1. Vorsitzender des Vereins als Nachfolger seines Schwiegervaters Herbert Höppner.

Pferdesport macht Spaß und ist Herausforderung

Was gefällt ihm am Pferdesport? „Es macht Spaß und ist auch eine Herausforderung. Die Gespanne, mit denen ich gefahren bin, habe ich in den meisten Fällen selbst ausgebildet. Die Pferde sind jung zu mir gekommen und dann fing die Ausbildung an. Wenn man schließlich da hinkommt, dass man mit ihnen eine vernünftige Geländeprüfung fahren kann, das macht Freude“, sagt der frühere Facharzt für Allgemeinmedizin, der selber seit nunmehr etwas mehr als 40 Jahren dabei ist. Über seine Frau de él kam er einst zum Pferdesport in Markee.

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Thomas Raband steht einem Verein vor, der mittlerweile 70 Jahre alt ist. 1952 wurde er gegründet dank des Engagements von Herbert Höppner und Johannes Kördel, die zusammen mit Otto Stelldinger unbedingt eine Möglichkeit zum Reiten schaffen wollten. So entstand eine Pferdesportsektion, die später zur BSG Traktor Markee wurde und einem landwirtschaftlichen Betrieb zugeordnet struggle. Aber auch zur Gesellschaft für Sport und Technik (GST) gehörten die Pferdesportler eine Zeit lang.

Zu DDR-Zeiten bis zu 140 Mitglieder im Verein

Seit 1957 wurden in Markee auch Turniere veranstaltet – Springen und Dressur und später auch Fahren. Die Mitgliederzahl stieg an, die Pferde gehörten den landwirtschaftlichen Betrieben in Markee. „Zu DDR-Zeiten hatte der Verein 120 Mitglieder, in Spitzenzeiten gar 140“ sagt Raband. „Der Mitgliedsbeitrag ging ja. Kinder zahlten im Monat 20 Pfennig, Lehrlinge 80 und Erwachsene 1.30 Mark. Das konnte sich jeder leisten.” Es gab eine große Kindermannschaft, die Voltigiergruppe schaffte es bis zu den DDR-Meisterschaften. Und auch ansonsten struggle in Röthehof alles auf Leistungssport ausgerichtet.

Doch nach der Wende brach alles ein, wie Thomas Raband sagt. Überhaupt struggle fraglich, ob es auf der Fläche weitergehen kann. Denn auf den Grund und Boden mit Ställen und Koppeln hatten zahlreiche Interessenten ein Auge geworfen. Nach intensiven Verhandlungen habe dann aber die Treuhand ein Einsehen gehabt und dem Verein das Areal zu einem erschwinglichen Preis veräußert, so der Vorsitzende.

Reit- und Stallanlage in Markee konnte gerettet werden

Zuvor hatten sich sechs Mitglieder zusammengesetzt, das letzte Geld zusammengekratzt und eine GbR gegründet. „So konnten wir die Anlage retten für den Verein, der Hauptmitglied der GbR ist.“ Damit blieb auch der Stall samt Sozialtrakt in dessen Besitz, den die Mitglieder in Eigenleistung in den 80er-Jahren errichtet hatten. Das Materials stellten damals die Betriebe zur Verfügung.

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Zu DDR-Zeiten wurde jedes Jahr ein Turnier ausgerichtet, nach der Wende alle zwei Jahre. Mit der Pandemie struggle jedoch erst mal Schluss. Aber ohnehin spielen Wettkämpfe heutzutage nicht mehr die ganz große Rolle im Verein, es gibt stattdessen eine Reihe von Freizeitreitern. 30 Mitglieder zählt der Verein derzeit. „Einige sind von Kindesbeinen an bei uns. Manche sind früher Wettkämpfe geritten und jetzt passive Mitglieder. Aber sie helfen auch mal bei Arbeitseinsätzen. Sie machen es, weil sie ohne Pferdegeruch nicht leben können“, sagt Thomas Raband schmunzelnd.

Kinder sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen

Zudem erzählt er, dass es seit etwa fünf Jahren auch wieder eine Kindergruppe gibt. Raband findet es wichtig, dass die Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen. „Ein Pferd zu haben, ist nicht nur hingehen, aufsteigen und reiten. Auch das Putzen, Stall ausmisten, Füttern und Tränken gehört mit dazu bei uns“, sagt er. „Die Kinder müssen lernen, dafür zu sorgen, dass es den Pferden intestine geht.“

Der 1. Vorsitzende schätzt am Vereinsleben bis heute das Gemeinschaftsgefühl, das dort herrscht. „Jeder passt auf die Pferde des anderen auf. And wenn was ist, dann wird angerufen“, sagt Thomas Raband, der es zudem nicht nur rasant magazine auf dem Kutschbock. „Ich fahre auch gerne mal gemütlich durch die Natur, ganz ohne Motorengeräusch. Und wenn man dann in der Gegend umherschaut, sieht man auch mal ein Reh oder einen Reiher stehen.”

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