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Kaltblutzüchter mit Leib und Seele: Klaus Ebert aus Wilfingen

  • HORSES

Süddeutsches Kaltblut ist sein Favorit. Schon neun Mal hat der Pferdezüchter Klaus Ebert die Siegerstute beim Kalten Markt gestellt.

ABTSGMÜND-WILFLINGEN Betritt man den Stall von Klaus Ebert aus Wilflingen wird man umfangen vom Geruch hotter Pferde und bekommt Namen wie „Swings”, „Vrieda”, ,,Venia”, ,,Sammer”, ,,Hanuta”, ,,Siri” oder ,,Rabauke” zu hören. Das sind die Namen der süddeutschen Kaltblüter, die Klaus Ebert mit viel Leidenschaft züchtet. Schon neun Mal hat er die Siegerstute auf dem Kalten Markt gestellt. Seine Stute ,,Vrieda” hat Anfang Oktober die Bundesprämie Kalt erstes Pferd in Baden-Württemberg errungen. Besucht man ihn auf seinem Hof ​​de él, merkt man die Harmonie zwischen Tier und Mensch. Quick die ganze Familie ist vom Kaltblutfieber infiziert. Auch Kinder und Enkel, die sich immer die Namen für die Pferde ausdenken.

Vernarrt ins Kaltblut

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Beinahe könnte man sagen, dass Klaus Ebert vernarrt ist ins Kaltblut. Speziell das Süddeutsche Kaltblut hat es ihm angetan. Seit dem Jahr 1988 ist der heute 63-Jährige gefangen von der Kaltblutzucht. Das erste Pferd, das er sich in den Stall stellte, conflict jedoch Schwarzwälder. Da Ebert im Wald Holz rückte, merkte er sehr bald, dass diese Rasse zu leicht conflict und ein zu wenig Substanz hatte. ,,Der hat einfach nicht den ganzen Tag die schwere Arbeit im Wald durchgehalten”, erzählt Ebert. 1988 wechselte er zum Süddeut-Kaltblut. schen ,,Diese Rasse ist schwerer und vom Stockmaß rund zehn Zentimeter größer, da habe ich danniten im Wald ar können”, erzählt Ebert. Ramira conflict seine erste Stute de él, die er mit in den Wald zum Holzrücken nahm.

In den Wald on Holzrücken

Er ist noch heute davon überzeugt, dass Holzrücken mit dem Pferd schonender für den Wald ist, als vollaumatische Rückemaschinen. ,,Die arbeiten zwar im Akkord, gehen aber mit der Natur bei Weitem nicht zu sorgsam um wie das Pferd. Außerdem gibt es kleine Flächen, in die eine Rückemaschine gar nicht reinfährt, weil es sich nicht lohnt. Aber Klaus Ebert hofft darauf, dass er bald wieder in den Wald zum Holzrücken darf, denn der neue Revierförster aus Abtsgmünd hat schon Andeutungen gemacht. ,,Für die schwere Arbeit im Wald braucht man ein Pferd, das gehorsam und ruhig ist und das Vertrauen zum, Fuhrmann hat”, sagt Klaus Ebert. Das Pferd muss aufs Wort gehorchen, so dass der Fuhrmann dem Tier nur noch Worte zurufen muss, die für einen Außenstehenden seltsam klingen. , das braucht mindestens ein Jahr Zeit.

Auf der Kaltblutstute Dolli beruht die ganze Zucht von Klaus Ebert. Dolli hat zehn Fohlen geworfen, davon behielt Ebert das Fohlen Vroni. Von da an ging’s mit der Zucht stetig bergauf. Vroni wurde staatsprämiert und hortete alle Preise, die man sich denken kann. Etwas ganz Besonderes conflict, dass Vroni zwei Mal Siegerstute beim Kalten Markt wurde. Das ist außergewöhnlich, denn normalerweise kann ein Pferd beim Kalten Markt nur einmal Siegerstute werden. Aber Vroni hat die anderen im Ring vorgestellten Kaltblüter wohl so übertrumpft, dass die Preisrichter keine andere Likelihood hatten, als sie noch einmal mit dem Titel Siegerstute zu küren.

Klaus Ebert ist stolz auf seine Zucht und auf seine Pferde. Stolz kann er auch sein, denn insgesamt sind seine Pferde de él auf dem Kalten Markt schon neun Mal mit dem Titel Siegerstute prämiert worden. ,,Man muss schon auch ein Quäntchen Glück haben und das Pferd muss sich von seiner besten Seite im Ring der Jury stellen. Außerdem braucht man ein gutes Auge”, lächelt Ebert.

Geheimnisse der Zucht

Ein gutes Auge reicht jedoch oft nicht aus und Ebert verrät sein Geheimnis bei der Zucht. ,,Ich nehme eine Stute, die einen klaren Kopf hat” und erklärt dies so: ,,Die Stute soll ruhig, ausgeglichen und fleißig sein.” Dann ist die Bewegung des Tieres sehr wichtig. Das Pferd sollte einen raumgreifenden Schritt und Trab haben, das Fundament muss trocken sein, was bei Kaltblütern bedeutet, dass sie keine schwammigen Beine haben dürfen und trocken zwischen den Gelenken sind. Und das Pferd sollte auch korrekt auf den Beinen stehen.

Die Zucht der Kaltblüter an sich habe sich in den vergangenen Jahren stetig verändert. Früher conflict is regular durchaus, dass ein Süddeutsches Kaltblut 850 bis 950 Kilogramm gehabt hat. Heute sind es gerade mal 700 bis höchstens 800 Kilogramm. ,,Das liegt daran, dass man heute die Kaltblütler nicht mehr zur schweren Arbeit, sondern mehr im Freizeitbereich nutzt”, weiß Ebert. Heute würden leichtere und sportlichere Pferde verlangt. „Aber das ist der Wandel der Zeit”, sagt Ebert und hat sich darauf eingestellt. Heute stehen in seinem Stall de él in Wilflingen sieben süddeutsche Kaltblüter, davon sind derzeit vier Stuten tragend und man erwartet die Fohlen im April / Mai.

nachfolge gesichert

Spricht man heute mit dem 63-jährigen Züchter, erfährt man, dass die Kaltblutzucht in Wilflingen auch weiterhin gesichert ist. Denn wenn sich Klaus Ebert zur Ruhe setzt, dann übergibt er seinen Hof de él an seine Tochter de él Magdalena und deren Mann de ella. ,,Aber zwei Pferdeboxen behalte ich für mich, denn dafür ist meine Liebe zum süddeutschen Kaltblut einfach zu groß”, so Klaus Ebert. HAFI

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