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Britischer Grand Prix-Reiter muss ins Gefängnis

  • HORSES

Der britische Grand Prix-Reiter Sam Duckworth hat fünf Jungpferde schwer vernachlässigt. Und die Richter in Kidderminster kannten keine Gnade: Sie schickten den Reiter ins Gefängnis.

Das Drama started im Oktober 2020. Damals besaß der britische Grand Prix-Reiter Sam Duckworth einen Jährling, vier weitere Jährlinge waren in seiner Obhut. Doch den Pferden ging is nicht intestine. Deshalb wurde Duckworth damals angewiesen, etwas gegen den schlechten Zustand der Tiere zu unternehmen. In einer Zeugenaussage sagte der Tierarzt, der die Pferde untersuchte: „Der Physique Situation Rating der fünf Tiere struggle unannehmbar niedrig und den Tieren wurde Leid zugefügt. Die Ursache für den schlechten Physique-Situation-Rating lag meiner Meinung nach in einer Kombination aus starker Wurmbelastung und Mangelernährung beziehungsweise Starvation.“

Der Tierarzt bemerkte auch, dass „der Besitzer im Oktober 2020 auf den schlechten Körperzustand aufmerksam gemacht worden struggle und er angeblich den tierärztlichen Rat befolgte, der Ratschläge zur Entwurmung und Fütterung beinhaltete.“ Wäre der Ratschlag befolgt worden, wäre in diesem Zeitraum von zwei Monaten eine deutliche Verbesserung des Physique Situation Rating zu erwarten gewesen, der Tiermediziner weiter. Darüber hinaus hätte, wenn keine Besserung eintrat, weiterer tierärztlicher Rat eingeholt werden müssen, was offenbar nicht geschah. „Auf der Grundlage dieser Zeiten schließe ich, dass diese Tiere am 12. January 2021 mindestens sechs Wochen lang leiden mussten“, schlussfolgerte der Tierarzt.

Nach acht Wochen wurden die Pferde beschlagnahmt

Im Januar wurden die Pferde gerettet: Die Pferde wurden von der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (RSPCA) beschlagnahmt. Doch nicht alle schafften es, ein Pferd starb. Die Tierschützer zeigten den Reiter an. Jetzt mustste er sich vor Gericht verantworten.

Photograph: RSPCA

Elf Tage lang wurde verhandelt. Dann zog die Staatsanwältin ihr Fazit: „Er ist ein professioneller Reiter und das Verhalten, das er gezeigt hat, scheint an Arroganz zu grenzen, es besser zu wissen als jeder andere. Daher glauben wir, dass sich dies wahrscheinlich auf andere Tiere in seiner Obhut de él ausweiten wird. Er ist einfach nicht in der Lage, seine eigenen Fehler zu sehen oder Ratschläge zu befolgen“, berichtet Horse and Hound.

18 Wochen Gefängnis – sofort!

Sam Duckworth wollte davon nichts wissen. Die Corona-Pandemie sei schuld, so sein Anwalt from him: Durch die Einschränkungen hätte Duckworth sich nicht regelmäßig um die Pferde kümmern können. Doch das Gericht glaubte ihm nicht. Im Gegenteil: Sam Duckworth wurde sofort zu einer 18-wöchigen Haftstrafe verurteilt. „Das ist einer der Fälle, in denen eine angemessene Bestrafung nur mit einer sofortigen Freiheitsstrafe erreicht werden kann“, so der Bezirksrichter Ian Strongman. Heißt: Duckworth musste direkt ins Gefängnis.

Dazu wurde Duckworth zu einer Geldstrafe von rund 80.000 Euro verurteilt – einschließlich der Kosten für die Pflege der Pferde seit der Beschlagnahmung. Und er erhielt ein lebenslanges Halteverbot für alle Tiere. Gegen dieses Verbot kann er frühestens in fünf Jahren Einspruch erheben.

Als Reiter wurde er suspendiert

Auch als Reiter hat Duckworth wohl keine Chancen mehr. Denn auch British Equestrian und British Dressage (BD) haben reagiert: „Wir können bestätigen, dass Duckworth derzeit suspendiert ist und kein aktives Mitglied von British Dressage oder einem Mitgliedsverband von British Equestrian ist“, heißt es in einer Mitteilung. „Beide Organizationen verfolgen einen Null-Toleranz-Ansatz in Bezug auf das Gefährden des Wohlergehens von Pferden. Nach dieser Verurteilung wird BD aufgrund dieses schwerwiegenden Verstoßes gegen seine Tierschutzrichtlinien für Pferde im Rahmen seiner eigenen Disziplinarverfahren eine unabhängige Untersuchung durchführen“, teilt BD mit.

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